{"id":88,"date":"2020-07-15T19:01:39","date_gmt":"2020-07-15T17:01:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.josephine-kroetz.com\/?p=88"},"modified":"2020-07-15T21:18:16","modified_gmt":"2020-07-15T19:18:16","slug":"proquote-film-die-set-aufnahmeleiterin-josephine-kroetz-im-gespraech-mit-barbara-rohm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.josephine-kroetz.com\/index.php\/2020\/07\/15\/proquote-film-die-set-aufnahmeleiterin-josephine-kroetz-im-gespraech-mit-barbara-rohm\/","title":{"rendered":"Proquote-Film: DIE SET-AUFNAHMELEITERIN JOSEPHINE KROETZ IM GESPR\u00c4CH MIT BARBARA ROHM"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p>\n<div class=\"page-thumbnail\">\n<p><a href=\"https:\/\/proquote-film.de\/#\/interviews\/2020\/07\/09\/josephine-kroetz-im-gespraech\/object=post:5733\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/proquote-film.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/J.-Kroetz-Copyright-Marco-Orlando-Pichler.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"attachment-image-text\">\u00a9 Josephine Kroetz<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page-entry\">\n<h3 class=\"page-title\"><span class=\"post-title\"><a href=\"https:\/\/proquote-film.de\/#\/interviews\/2020\/07\/09\/josephine-kroetz-im-gespraech\/object=post:5733\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">#SHAREYOURPOWER<\/a> &#8211; DIE INTERVIEWS: DIE SET-AUFNAHMELEITERIN JOSEPHINE KROETZ IM GESPR\u00c4CH MIT BARBARA ROHM<\/span><\/h3>\n<div class=\"page-content-wrapper\">\n<div class=\"page-synopsis\">\n<div class=\"synopsis\">&#8222;Wenn wir unsere berufliche Eitelkeit ablegen k\u00f6nnen, dann gibt es eigentlich keinen Job am Set, den man sich nicht teilen k\u00f6nnte, mit Ausnahme der Schauspielabteilung. Damit w\u00e4ren die Produktionsabl\u00e4ufe wie wir sie kennen, weiterhin gew\u00e4hrleistet.&#8220;<\/div>\n<div><\/div>\n<div class=\"synopsis\">Josephine Kroetz \u00fcber ihren Beruf als Aufnahmeleiterin, Arbeitsbedingungen am Set und Chancengleichheit<\/div>\n<div class=\"post-meta\">\n<div><\/div>\n<div class=\"post-date\" style=\"text-align: right;\">Datum: 09. 07. 2020<\/div>\n<div class=\"post-author\" style=\"text-align: right;\">Autor*in: PQF Redakteurin<\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page-content\">\n<div>\n<p>BR: Josephine, Du arbeitest als Set-Aufnahmeleiterin und Schauspielerin. Warum hast Du Dich f\u00fcr eine Karriere in der Filmbranche entschieden?<\/p>\n<p>JK: Ich habe mit 17 mein erstes Praktikum beim Film gemacht und bin dabei geblieben. Ich bin ein Set-Mensch, das ist ganz klar.<\/p>\n<p>BR: Wie wird man Set-Aufnahmeleiterin, gibt es daf\u00fcr eine Ausbildung?<\/p>\n<p>JK: Es gibt f\u00fcr die wenigsten Berufe am Set eine Ausbildung. Ich halte das f\u00fcr ein gro\u00dfes Manko. Denn kaum eine T\u00e4tigkeit beim Film ist, auch nach jahrelanger Erfahrung, ein staatlich anerkannter Beruf. Dadurch ist es praktisch unm\u00f6glich, sp\u00e4ter in einen anderen Bereich zu wechseln oder sich beruflich weiterzuentwickeln.<br \/>\nUnsere Branche bedient sich des Learning-by-Doing Prinzips, was die Arbeitssituation insofern versch\u00e4rft, dass erfahrene und qualifizierte Kollegen leicht, durch junge und billigere Arbeitskr\u00e4fte, ausgestochen werden. H\u00e4tte man ein Ausbildungsmodell f\u00fcr Filmschaffende, w\u00fcrde das nicht mehr passieren, denn dann w\u00e4ren die Produktionen angehalten, die jeweiligen Positionen mit tats\u00e4chlich qualifizierten Arbeitnehmern zu besetzten.<br \/>\nWie wird man also zum Set-Aufnahmeleiter? Man f\u00e4ngt als Set-Runner an (bis zur Einf\u00fchrung des Mindestlohns 2015 waren das Praktikanten die f\u00fcr 450\u20ac im Monat 60 Stunden pro Woche gearbeitet haben.). Wenn man das einigerma\u00dfen gut macht, nimmt einen schnell der n\u00e4chste Set-Aufnahmeleiter als Assistenten mit, denn Set-Assistenten sind Mangelware. Hat man sich als solcher dann einen Namen gemacht geht der Sprung zum Set-Aufnahmeleiter meist recht schnell, denn auch da ist der Personalmangel deutlich zu sp\u00fcren.<\/p>\n<p>BR: Wie sieht der normale Arbeitsalltag einer Set-Aufnahmeleiterin aus?<\/p>\n<p>JK: Als Set-Aufnahmeleitung ist man f\u00fcr die Koordination eines reibungslosen Drehablaufs verantwortlich. Man ist das Bindeglied zwischen den einzelnen Abteilungen und unmittelbarer Vertreter der Produktion am Set. Wir organisieren, behalten die Zeiten im Blick, machen Druck und sorgen f\u00fcr das allgemeine Wohlbefinden. Wir sind die ersten die da sind und die letzten die gehen.<br \/>\nWas am Set allt\u00e4glich ist? Das Mittagessen und die Sweetyplatte. Aber das ist ja auch der Reiz daran: wechselnde Motive, verschiedene Leute, keine Routine.<\/p>\n<p>BR: Du bist Mutter einer kleinen Tochter. Wie hat sich Deine Arbeitssituation nach der Geburt Deiner Tochter ver\u00e4ndert?<\/p>\n<p>JK: Meine Arbeitssituation hat sich extrem verschlechtert seit ich Mutter geworden bin: 100% Flexibilit\u00e4t und Verf\u00fcgbarkeit, 7 Tage die Woche, rund um die Uhr, sind mit einem Kind nicht zu vereinen. Ich habe sp\u00e4testens um 07:15 Uhr Arbeitsbeginn und bin fr\u00fchestens um 18:00 Uhr fertig, da sind die Anfahrten aber noch nicht mitgez\u00e4hlt. Kinderg\u00e4rten mit diesen \u00d6ffnungszeiten gibt es bei uns in Bayern nicht, wobei sich da ohnehin die Frage stellt, ob das einem Kind \u00fcberhaupt zuzumuten ist. Eine Nanny ist unterm Strich einfach zu teuer, da kann man am Ende auch einen 450 \u20ac Job nur ein paar Stunden die Woche machen. Da mein Mann auch Filmschaffender ist, bleibt uns nicht anderes \u00fcbrig als uns abzuwechseln. Es ist auf jeden Fall die Stress-freieste Variante, wenn auch nicht die lukrativste, denn statt das ganze Jahr arbeiten zu k\u00f6nnen, kann ich das lediglich 4-6 Monate.<\/p>\n<p>BR: Welche Schritte m\u00fcsste die Branche tun, damit M\u00fctter und V\u00e4ter ihren Beruf und die Sorgepflicht f\u00fcr Kinder oder die Pflege von Angeh\u00f6rigen miteinander in Einklang bringen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>JK: Es g\u00e4be da verschiedene M\u00f6glichkeiten, die einfachste w\u00e4re ein Teilzeitmodell einzuf\u00fchren. Wenn wir unsere berufliche Eitelkeit ablegen k\u00f6nnen, dann gibt es eigentlich keinen Job am Set, den man sich nicht teilen k\u00f6nnte, mit Ausnahme der Schauspielabteilung. Damit w\u00e4ren die Produktionsabl\u00e4ufe wie wir sie kennen, weiterhin gew\u00e4hrleistet. Eine andere M\u00f6glichkeit w\u00e4re die H\u00f6chstarbeitszeit von 12 Stunden pro Tag auf 8 Stunden zu senken. Dazu m\u00fcsste man die 3 Stunden Bereitschaft, die wir reell gar nicht haben, aus unserem Tarifvertrag streichen. Dass es dazu kommt, halte ich allerdings f\u00fcr ausgeschlossen.<\/p>\n<p>BR: Flexible Arbeitszeitmodelle bedeuten f\u00fcr Produzent*innen mehr Ausgaben bei der Sozialversicherung. Gibt es auch Vorteile?<\/p>\n<p>JK: Es gibt sogar sehr viele Vorteile. Es w\u00fcrde auf einen Schlag mehr Personal zu Verf\u00fcgung stehen. Nicht nur M\u00fctter und V\u00e4ter, zum Beispiel auch Kollegen mit langj\u00e4hriger Berufserfahrung, die die Branche verlassen haben, weil die Arbeitszeiten einfach zu lang sind. Es w\u00fcrden sich vielleicht auch wieder mehr junge Kollegen dazu entscheiden, dauerhaft beim Film zu bleiben wenn eine Work-Life-Balance garantiert werden kann. Denn die Arbeitsbedingungen beim Film sind v\u00f6llig veraltet und unattraktiv: die Gagen steigen nicht, die Produktionszeitr\u00e4ume werden immer k\u00fcrzer, die Drehtage l\u00e4nger, die Qualit\u00e4t l\u00e4sst enorm nach, kurzum: wir sparen uns kaputt!<\/p>\n<p>BR: In einem Artikel hast Du geschrieben, dass Du Dich f\u00fcr die Quoten- und Gleichstellungsdebatte nicht begeistern kannst. Was sollte sich daran \u00e4ndern, damit Du Dich angesprochen f\u00fchlst?<\/p>\n<p>JK: Quoten- und Gleichstellungsdebatten begeistern mich nicht, weil sie aus meiner Sicht am Thema vorbeizielen. Ich pers\u00f6nlich habe kein Gleichstellungsproblem in meinem Beruf, ich erfahre die gleiche Akzeptanz wie meine m\u00e4nnlichen Kollegen und werde nicht minder bezahlt. Grunds\u00e4tzlich geht es doch um ein branchen\u00fcbergreifendes und vor allem gesellschaftliches Problem, und zwar, dass man nur Karriere machen kann, wenn man in der Lage ist, sich zu 100% seiner Arbeit zu widmen. Und das ist sp\u00e4testens dann nicht mehr der Fall, wenn man Kinder bekommt oder sich um eine pflegebed\u00fcrftige Person k\u00fcmmern muss. Die Ungerechtigkeit besteht doch darin, dass die Chancengleichheit an der Zeit die man in eine Sache investieren kann, gemessen wird. Wenn man es in seinem Beruf zu etwas bringen m\u00f6chte, muss man dem Ideal entsprechen: Verf\u00fcgbarkeit, Flexibilit\u00e4t, Engagement. Und das betrifft zwar \u00fcberwiegend Frauen, ist aber bei M\u00e4nnern auch nicht anders.<br \/>\nKinder sind der Grundstein unserer Gesellschaft. Sie anst\u00e4ndig gro\u00dfzuziehen, ist ein anspruchsvoller Full-Time-Job der Zeit, Geld und Nerven kostet. Die Diskriminierung, ja geradezu Verachtung, die Eltern und ja, besonders Frauen, im Berufsleben erfahren, macht es schwierig dem Rollenzwang zu entkommen und f\u00fchrt oft dazu, dass man beruflich degradiert wird.<\/p>\n<p>BR: Dein zweites Standbein ist die Schauspielerei. Es gibt immer noch zu wenig Rollen f\u00fcr Schauspielerinnen und meist sind die Darstellungen sexistisch verzerrt. Wie beschriebst Du die Situation der Schauspielerinnen?<\/p>\n<p>JK: Ich bin keine Schauspielerin. Ich habe es weder gelernt noch macht es mir sonderlich Spa\u00df. Ja, ich habe das ein oder andere Mal vor der Kamera gestanden, mir die andere Seite angeguckt und damit ein wenig dazuverdient; so wie andere Mal im Club an der Bar ausgeholfen haben. Das war im Gro\u00dfen und Ganzen eine tolle Erfahrung die mir in meinem Beruf als Set-Aufnahmeleiterin immer wieder zugutekommt.<br \/>\nIch denke, die Schauspielerei ist gerade f\u00fcr Frauen ein sehr undankbarer Job. 80% der Frauenrollen sind f\u00fcr 20- bis 30-J\u00e4hrige geschrieben. Wenn man also bis 30 nicht durchstarten konnte, ist man praktisch weg vom Bildschirm. Ich w\u00fcrde die Darstellung der Frauen im Fernsehen nicht pauschal als sexistisch bezeichnen, ich halte von diesem Schubladendenken auch nichts. Im besten Fall ergibt ein Film eine Geschichte und wenn es dabei um einen Prinzen und eine Prinzessin geht, dann finde ich die klassische Darstellung auch sch\u00f6n, dann muss die Prinzessin keinen Hosenanzug tragen.<br \/>\nAber es ist nat\u00fcrlich nicht abzustreiten, dass die besten Rollen meist f\u00fcr M\u00e4nner geschrieben und Frauenrollen wahnsinnig Klischee behaftet sind. Und ich verstehe auch nicht, warum ein Mann mittleren Alters anscheinend soviel attraktiver ist wie eine gleichaltrige Frau.<\/p>\n<p>BR: Welche Vorbilder und inspirierenden Frauenbilder auf dem Bildschirm und der Leinwand w\u00fcnscht Du Dir f\u00fcr Deine Tochter?<\/p>\n<p>JK: Ich denke, dass die Generation meiner Tochter viel selbstverst\u00e4ndlicher mit der Gleichberechtigung aufw\u00e4chst wie die Generationen davor. Dass M\u00e4dchen genauso viel wert sind, wie Jungs braucht man den Kindern nicht mehr zu erkl\u00e4ren, die jetzigen Eltern sind ja die Ersten, die es vorleben k\u00f6nnen und auch m\u00fcssen. Denn mit dem klassischen Modell der \u201eewigen Hausfrau\u201c und des \u201eGesch\u00e4ftsmanns\u201c kann man eine Familie kaum noch ern\u00e4hren.<br \/>\nIch m\u00f6chte mich nicht \u201everm\u00e4nnlichen\u201c m\u00fcssen, ich bin gerne eine Frau. Ich mache mich gerne h\u00fcbsch und trage gerne ein Kleid. Trotzdem habe ich den gro\u00dfen LKW-F\u00fchrerschein und fahre privat mit meiner Harley \u00fcber die Landstra\u00dfen. Ich spiele auch unglaublich gerne Billard, bin gut im darten und trinke Abends lieber ein Bier statt ein Glas Prosecco. Die Barriere findet in unserem Kopf statt.<br \/>\nF\u00fcr meine Tochter w\u00fcnsche ich mir, dass sie sich keine m\u00e4nnlichen Tribute aneignen muss, um in ihrem Leben weiterzukommen. Souver\u00e4n, weiblich, bestimmt und mit unseren eigenen Eiern. Die reichen n\u00e4mlich v\u00f6llig aus um sich in der M\u00e4nnerwelt durchzusetzen.<\/p>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div>Erschienen in\u00a0 <a href=\"https:\/\/proquote-film.de\/#\/interviews\/2020\/07\/09\/josephine-kroetz-im-gespraech\/object=post:5733\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium\" src=\"https:\/\/proquote-film.de\/wp-content\/themes\/pqf\/images\/logo\/logo-pqf-header.jpg\" width=\"68\" height=\"68\" \/><\/a> am 09. Juli 2020<\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div style=\"text-align: right;\">Foto \u00a9 Marco Orlando Pichler<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":90,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-88","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.josephine-kroetz.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.josephine-kroetz.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.josephine-kroetz.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.josephine-kroetz.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.josephine-kroetz.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=88"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.josephine-kroetz.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":94,"href":"https:\/\/www.josephine-kroetz.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88\/revisions\/94"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.josephine-kroetz.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/90"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.josephine-kroetz.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.josephine-kroetz.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=88"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.josephine-kroetz.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}